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Arp, Fontana, Goepfert, Nay. Die Sammlung Fritz Usinger

Fritz Usinger (1895–1982), Lyriker, Essayist und Träger des Georg-Büchner-Preises 1946, stand in jungen Jahren und dann wieder in den Jahrzehnten nach 1945 in engem Austausch mit zeitgenössischen bildenden Künstler*innen. Der persönliche Kontakt und die Beschäftigung mit dem jeweiligen Werk mündeten in zahlreiche Essays und Eröffnungsreden, insbesondere über Ernst Wilhelm Nay und Hans Arp. Durch den intensiven Austausch mit den Künstler*innen, für die Usinger Gesprächspartner, Interpret und teils auch Mentor war, wurde Usinger schließlich auch zum Sammler ihrer Kunst. So finden sich neben Arbeiten von Arp und Nay Werke von Hermann Goepfert und Lucio Fontana sowie zahlreicher weiterer Künstlerinnen und Künstler in der Sammlung. Insgesamt umfasst diese Sammlung über 200 Werke.

 

In der Ausstellung wird ein Querschnitt durch die Sammlung gezeigt, wobei neben den bekannten Namen auch unbekanntere Künstler*innen vorgestellt werden, die für Usinger wichtig waren oder für die Usinger wichtig war. Der persönliche Austausch wird durch Briefwechsel dokumentiert, die Zusammenarbeit mit den Künstler*innen durch seine Essays. Diese sind teils in Monografien oder Ausstellungskatalogen über die Künstler*innen, teils in Essay-Bänden Usingers erschienen. In seiner Wohnung in der Friedberger Burg lebte Usinger bis 1982 inmitten seiner Sammlung moderner Kunst, die in einem bewussten Kontrast zu seinem Mobiliar mit hochwertigen Antiquitäten stand.
 

Eine Ausstellung des Wetterau-Museums
Veranstalter: Magistrat der Stadt Friedberg (Hessen)
  

Ausstellung verschoben, neuer Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben
 


 

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